Chronik

Vom schneidigen Handwerksbetrieb zum schnittigen Mittelstandsunternehmen
 

Kiermeier Stanzformen e.K. – Chronologie

Geschichte eines Gründers, der sich die „Schneid“ nicht abkaufen ließ – oder doch?
 
1948
Mein Großvater Josef gründet die Messerschmiede Peinl in Donaustauf bei Regensburg, nachdem er als Sudetendeutscher in die Oberpfalz gekommen ist. Handwerklicher Mittelpunkt waren das Herstellen von „Stanzmessern“ – anfangs aus LKW-Plattfedern – und Schleifen aller Arten von Messer.

1972
Nach dem Tod des Großvaters übernimmt Schwiegersohn Heinz den Betrieb unter dem neuen Namen Heinz Kiermeier.

2003
Stefan Kiermeier übernimmt als  Dritte Generation das Unternehmen, das nun Kiermeier Stanzformen e.K. heißt.

Ausbau des Maschinenparks und Anpassung an technische Neuerungen: Traditionell innovativ!

1953
Seither existiert die jetzige Form der Bandstahlschnitte, Stanzmesser etc.

1967
Messerschmiede Peinel besaß die erste automatische Schleifmaschine für Planschneidemesser im Raum Regensburg.

1985
Erste halbautomatische Dekupiersäge erleichtert den Ablauf bei Produktion und Fertigung.

1987
Zusätzliche Säge dieser Art ermöglicht einen Ausbau des Auftragsvolumens.

1990
CAD mit dem ersten Digitizer hält Einzug bei Heinz Kiermeier.
Erste automatische Biegemaschine (Easy Bender) kommt zum Einsatz.

1991
Erste 700 Watt-Laserschneidanlage „Coherent“ wird in den Produktionsablauf integriert. Automatisches Linienablenksystem (Easy Cutter) ist entscheidend für Präzision und Effizienz in der Fertigungslinie.
 
1992
Eine Rollenstanze für Muster oder Kleinserienfertigung nimmt bei Heinz Kiermeier ihren Betrieb auf und leistet bis heute gute Dienste.
 
1998
Ein „Musterschneideplotter“ Typ NCP220 der Firma ELCEDE hält Einzug in den modernen Maschinenpark.
 
1999
Einst hochmoderne 700 Watt-Laserschneidanlage „Coherent“ wird ersetzt durch technisch ausgereifteren LKS Slab-Laser mit 1.000 Watt Leistung (von Rofin Sinar).
 
2007
Ein vergleichbarer Laser mit allerdings doppelter Leistung (2.000 Watt) kommt fortan zum Einsatz.
Eine weitere Linienbearbeitungsmaschine komplettiert den modernen Maschinenpark und trägt so dem technischen Fortschritt und den steigenden Kundenansprüchen Rechnung:
UNICA TOP; dieses Hightech-Gerät kann automatisch räumen, Haltepunkte schleifen und Perforationslinien herstellen.
 
2010
Zusätzlicher Rollenplotter „HP“ für farbige Zurichtebögen komplettiert im Moment den traditionell-modernen Maschinenpark.
 
Kiermeier Stanzformen e.K. – Personalentwicklung: Beachtlich und doch persönlich!
 
Waren es zu Zeiten der Messerschmiede Peinel und im ersten Jahrzehnt unter der Leitung von Heinz Kiermeier meist zwei bis drei Mitarbeiter (inklusive ein Lehrling) verdoppelte sich 1985 die Anzahl der Mitarbeiter auf durchschnittlich vier. Seither ist ein kontinuierlicher Anstieg des Personals zu verzeichnen: Aktuell arbeiten 12 Vollzeit- und 10 Teilzeitkräfte beim Unternehmen Kiermeier Stanzformen e.K. Trotz der deutlichen Vergrößerung der Belegschaft findet man hier eine familiäre Atmosphäre. Weiterhin wird der Grundsatz handwerklicher Tradition , Qualität und Flexibilität sowie der persönliche Kontakt zu allen Mitarbeitern und Kunden nach wie vor ganz groß geschrieben.
 
Kiermeier Stanzformen e.K. – Umsatz: Zahlen, die für sich sprechen!
 
Während 1985 ein Jahresumsatz von rund 170.000 DM (rund 85.000 Euro) bilanziert wurde, ist bis 2010 ein jährliches Umsatzvolumen von etwa 1,4 Millionen Euro zu verzeichnen.